Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin biete ich Ihnen in meiner Privatpraxis folgende Methoden an:

Psychotherapie, Coaching, Supervision: Techniken der Egostate-Arbeit, Imaginationen zur Arbeit auf der inneren Bühne sowie Methoden psychotherapeutischer Richtlinienverfahren unterstützen Sie bei Klärungsprozessen und Bewältigung von Lebensproblemen und persönlichen Herausforderungen. Als zertifizierte Traumatherapeutin und EMDR-Supervisorin biete ich Ihnen traumatherapeutische Supervision, Selbsterfahrung und Therapie an.

 

MBSR: Achtsamkeitsbasierte Therapie nach MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) von Jon Kabat-Zinn beinhaltet meditative Übungen, um den Umgang mit Stress, körperlichen Schmerzen und schmerzhaften Gefühlen zu verbessern, gleichzeitig aber auch die Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen zu vertiefen und zu mehr Gelassenheit zu finden.

 

Prozessorientierte Embodimentfokussierte Psychologie (PEP): ist eine Weiterentwicklung der Klopftechniken aus der Energetischen Psychologie und kombiniert psychodynamische, systemische und hypnotherapeutische Strategien. Durch PEP lassen sich parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal multisensorischer Stimulation (Klopfen auf Akupunkturpunkte, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen etc.) verändern. PEP hilft dabei belastende Emotionen zu regulieren, die Selbstbeziehung zu verbessern, spürt unbewusste Blockaden auf, stärkt das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit.

 

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing und wurde von Francine Shapiro ursprünglich zur Behandlung von Traumastörungen entwickelt. Zentrales Element dieser wissenschaftlich anerkannten Therapiemethode sind die geleiteten Augenbewegungen (auch bilaterale Stimulation genannt), alternativ das Tapping der Handrücken oder mittels einer Selbststimulation (sog. butterfly hug), während eine strukturierte Auseinandersetzung mit den belastenden Themen stattfindet. EMDR basiert auf der Annahme, dass jeder Mensch eine natürliche Fähigkeit zur Verarbeitung traumatischer Lebenserfahrungen hat, die man mittels Augenbewegungen (ähnlich wie während der REM-Schlafphase) fördern kann. Die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig und gehen über die Behandlung von Traumastörungen hinaus. So kann EMDR auch bei der Bewältigung von Ängsten, Depression, chronischen Schmerzen und Süchten, interaktionellen Störungen, Trauer und einschneidenden Lebensereignissen oder allgemeinen Lebenskrisen helfen. EMDR eignet sich auch zur Erarbeitung und emotionalen Verankerung von Ressourcen, mit denen man Herausforderungen neu begegnen kann.

 

Somatic Experiencing: ist ein von Peter Levine entwickelter körperorientierter Ansatz zur Auflösung von Traumafolgesymptomen im vegetativen Nervensystem. SE orientiert sich an den biologischen Mechanismen der Stressregulation und basiert auf der Annahme, dass unserer Organismus ein breites Repertoire an Verhaltensweisen und ein instinktives Wissen in sich birgt, selbst Heilungsprozesse zu steuern, sofern die Möglichkeit dazu besteht. Traumafolgestörungen werden hierbei als unvollständig durchlaufene Prozesse von Überlebensstrategien, sozusagen als Verlängerung einer ursprünglich lebensnotwendigen Reaktion auf Gefahr, verstanden. Wie viele andere Therapien arbeitet SE mit Emotionen und Kognitionen, fokussiert sich aber besonders auf die Regulation des Nervensystems, so dass wieder ein Gespür für Wohlbefinden, Präsenz, positiven Selbstbezug und Sicherheit entstehen kann. Ein behutsames und bewusstes Wahrnehmen hilft, im Nervensystem gebundene Energie schrittweise abzubauen, zu einem natürlichen Abschluss zu bringen und traumabezogene Themen neu zu verhandeln bzw. Ressourcen wieder zu erleben oder zu entwickeln, die zum Zeitpunkt der Traumatisierung nicht zur Verfügung standen.

 

IRRT steht für Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy und wurde von Mervin Schmucker als Behandlungsmethode für Traumastörungen entwickelt. IRRT kann auch zur Bearbeitung von Lebensereignissen eingesetzt werden, die zu Trauerreaktionen, Angststörungen oder Depressionen geführt haben. IRRT basiert auf Imagination und fördert den Zugang zu belastenden Erinnerungen und Bildern, um diese emotional zu bewältigen und zu transformieren. So ermöglicht IRRT nicht nur eine schonende Bearbeitung von Erinnerungen, sondern auch von emotionalen Blockaden und dysfunktionalen Schemata. IRRT stärkt die Fähigkeiten zur Selbstberuhigung, emotionalen Selbstregulation und Selbstfürsorge. IRRT findet in 3 Phasen statt: 1. Visuelles Aktivieren und Wiedererleben der belastenden Bilder und assoziierten Empfindungen, 2. Entwicklung von Stärke- und Bewältigungsbildern, 3. Aufbau von selbstfürsorglichen und selbstberuhigenden Bildern.